Berichte

Ein Datenbestand für alle Berichte.

Salden, Rechnungen und Lohndaten liegen an einer Stelle, und jeder Bericht rechnet daraus. Deshalb passen die Berichte zueinander, anders als bei getrennten Werkzeugen. Wo zwei Quellen voneinander abweichen, etwa die Lohndaten und der Personalaufwand der GuV, weist ReportNow! die Differenz aus.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV entsteht aus den Salden Ihrer Buchhaltung, eingelesen als DATEV-Kontenblatt, Lexware-Kontenexport, Saldenliste oder Buchungsliste oder über die Schnittstelle aus sevdesk abgeholt. ReportNow! speichert je Konto die Bewegung des Monats und bildet daraus die Werte für Monat, Quartal und Jahr; fehlt ein Monat, bleiben die übrigen unberührt. Zwischensummen wie Rohertrag, EBITDA und EBIT stehen wie in einer gedruckten GuV unter den Positionen, die sie zusammenfassen.

  • Umschaltbar zwischen Kostenarten und Funktionen (COGS, S&M, R&D, G&A)
  • Ist, Budget und Forecast nebeneinander, Abweichung in Euro und Prozent
  • Jede Position mit eigenen Konten aufklappbar über Konto und Kostenstelle bis zur einzelnen Buchung, wenn die Buchhaltung Einzelbuchungen liefert
  • Konzernsicht über mehrere Gesellschaften in einer Abfrage

Abbildung: GuV nach Quartalen, Ist gegen Forecast 2026 mit Abweichung
Chart: Ergebnisbrücke vom Forecast zum Ist, je Block der GuV

Bilanz

Die Bilanz ergibt sich aus dem Eröffnungswert des Geschäftsjahres und den Monatsbewegungen bis zum Stichtag. Weil sie aus denselben Salden entsteht wie die GuV, rechnet der Bericht die Bilanzprobe gleich mit. Aktiva minus Passiva muss das Periodenergebnis der GuV ergeben, das während des Jahres noch nicht im Eigenkapital steht. Geht die Probe nicht auf, nennt sie die Differenz.

  • Stichtagswerte: Eine Quartals- oder Jahresspalte zeigt den Stand am Ende, nicht die Summe der Monate
  • Bilanzprobe direkt unter der Tabelle
  • Abweichendes Geschäftsjahr möglich, einheitlich für alle Gesellschaften eines Mandanten
  • Planbilanz auf Basis des tatsächlichen Eröffnungsbestands

Abbildung: Bilanz nach Quartalen, je Spalte der Stand am Quartalsende

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung hat keine eigenen Konten. Sie wird aus GuV und Bilanz hergeleitet: Ergebnisgrößen gehen mit ihrem Wert ein, Bilanzpositionen mit ihrer Veränderung. Am Ende prüft die Kapitalflussprobe, ob die Summe der Kapitalflüsse der Veränderung des Finanzmittelfonds entspricht. Fehlt in der Herleitung eine Position, zeigt die Probe die Differenz.

  • Laufende, Investitions- und Finanzierungstätigkeit getrennt
  • Nicht zahlungswirksame Posten wie Abschreibungen herausgerechnet
  • Kapitalflussprobe gegen die Veränderung des Finanzmittelfonds
  • Herleitung jeder Zeile einsehbar und anpassbar

Abbildung: Kapitalflussrechnung nach Quartalen, darunter die Probe gegen den Finanzmittelfonds
Chart: Cashflows gestapelt, die Liquidität als Linie – Ist und Plan in einer Reihe

Direkter Kapitalfluss

Aus Ihren Kontoauszügen ordnet ReportNow! jede Zahlung einer Gegenpartei und einer Gruppe zu, etwa Kunden, Lieferanten, Personal oder Steuern, und zeigt sie je Woche, Monat oder Jahr. Die Saldenprobe hält den Kontostand gegen den Stand, den die Bank meldet. In der Datenreihe „Ist + Plan“ setzt der Bericht den Kontostand nach dem letzten Kontoauszug mit der Planung der Finanzen fort, mit den Zahlungsfristen, die Sie je Gruppe pflegen.

  • Kontoauszüge als CSV-Datei, auch der Export von Qonto, oder die Kontobewegungen aus sevdesk; Gegenparteien erkannt aus der Angabe der Bank, dem Buchungstext oder eigenen Regeln
  • Je Bankkonto oder für alle zusammen, nach Wochen, Monaten oder Jahren
  • Saldenprobe gegen den Kontostand der Bank und Abstimmung mit der Buchhaltung je Sachkonto
  • Der Finanzplan als Datenreihe „Plan“ oder „Ist + Plan“ neben dem Ist, gerechnet aus der Planung der Finanzen und den Zahlungsfristen je Gruppe

Abbildung: Zahlungen je Gruppe 2026: bis Juni aus den Kontoauszügen, ab Juli aus dem Forecast
Chart: Liquidität bis Dezember: Ist, dann Plan, gegen die Mindestliquidität

Vertrieb

Der Vertriebsbericht liest Ihre Ausgangsrechnungen, als Liste aus Ihrem Rechnungsprogramm, direkt aus sevdesk oder Lexware Office oder als einzelne E-Rechnung, und verteilt jede Rechnungsposition auf die Monate ihres Leistungszeitraums. Eine Jahresrechnung ergibt so zwölf Monatsumsätze, und ein jährlich abgerechneter Kunde erscheint nicht elf Monate lang als abgewandert. Nach welchen Merkmalen Sie gliedern, legen Sie selbst fest: neben Kunde und Artikel etwa Produktgruppe, Land oder Umsatzart.

  • Hierarchien aus beliebig vielen Dimensionen in frei gewählter Reihenfolge, in der Zeile aufgeklappt
  • Umsatz, Absatz und Preis; der Preis wird je Zelle aus Umsatz und Absatz gerechnet, nie gemittelt
  • Retention: NRR, GRR und Churn gegen den Vorjahresmonat
  • Konzerninterner Umsatz wird in der Konzernsicht eliminiert und mit Betrag ausgewiesen

Abbildung: Umsatz nach Produktgruppe, der wiederkehrende Teil aufgeklappt bis zu Kunde und Artikel
Chart: Umsatz je Produkt gestapelt, zwölf Monate

Personal

Das Personalmodul liest die monatlichen Lohndaten, als LOPS-Auswertung „Personalkosten“ aus DATEV oder aus dem Betriebsprüfungsexport (DLS) des Lohnprogramms, etwa aus Lexware Office; der DLS-Export bringt die Personaldaten gleich mit. Es zeigt die Kosten je Kostenart, die Kopfzahl als Stichtagsgröße und die Zu- und Abgänge mit dem Bruttobetrag daneben. Im Organigramm enthält jede Zeile die Summe ihres ganzen Astes, also Köpfe und Kosten unter einer Führungskraft. Die Abstimmung, die zu jedem Monatsabschluss gehört, stellt die Personalkosten dem Personalaufwand der GuV gegenüber.

  • Kosten je Kopf über Personenmonate, nicht über die Kopfzahl am Stichtag
  • Kostenstellen mit Stichtag zugeordnet: Ein Wechsel ändert die Monate davor nicht
  • Organigramm entlang der Berichtslinien, mit Summe je Ast
  • Abstimmung mit der GuV direkt im Bericht

Abbildung: Personalkosten entlang der Berichtslinien, je Ast summiert
Chart: Personalkosten nach Bereichen und Kostenstellen

Stundenzettel für Fördermittel

Wer Fördermittel bekommt, weist Stunden je Person und Tag nach. ReportNow! rechnet den Stundenzettel aus der Wochenarbeitszeit und dem Projektanteil, gilt er für eine Kostenstelle oder für eine einzelne Person. Gezählt werden nur tatsächliche Arbeitstage: Feiertage des Bundeslandes, betriebsfreie Tage, Urlaub und Krankheit sind abgezogen, auch ein halber Tag. Die Projektkosten kommen aus denselben Lohndaten wie der Personalbericht. Ist eine Person über mehrere Projekte zusammen zu mehr als 100 % zugeordnet, meldet ReportNow! das beim Eintragen, damit keine Stunde zweimal gefördert wird.

  • Tagesgenau je Person und Monat, mit Soll- und Projektstunden
  • Feiertage, betriebsfreie Tage, Urlaub und Krankheit abgezogen
  • Mehrfachzuordnung über 100 % wird gemeldet
  • Als PDF mit Feldern für Datum und Unterschrift, einzeln oder für alle

Abbildung: Stundenzettel eines Förderprojekts, eine Person aufgeklappt bis zum Tag; leer bleiben Wochenenden, Feiertage, Urlaub, Krankheit und ein betriebsfreier Brückentag

Offene Forderungen

ReportNow! liest die Postenlisten Ihrer DATEV-Debitorenbuchhaltung und staffelt die offenen Posten nach Alter, je Kunde und je Gesellschaft. Zusammen mit dem Vertriebsbericht beantwortet das eine Grundfrage der Liquiditätsplanung: welcher Umsatz schon bezahlt ist, welcher noch offen ist und bei welchem Kunden eine Zahlung zu lange aussteht.

  • Altersstruktur in Fälligkeitsbändern, gerechnet zum Stand der Liste
  • Laufzeit jeder Rechnung vom Rechnungs- bis zum Zahltag, je Kunde oder nach Datum
  • Gegenprobe je Kunde: Rechnungen − Zahlungen − sonstige Abgänge = offene Forderungen
  • Zahlungsfrist für Kundenzahlungen in der Liquiditätsplanung, aus den tatsächlichen Laufzeiten vorgeschlagen

Abbildung: Laufzeit jeder Rechnung seit Jahresbeginn; offen sind die Balken, die über die Stichtagslinie hinausreichen

Darlehen

Zu jedem Darlehen berechnet ReportNow! den Zins- und Tilgungsplan, die Restschuld je Stichtag und den Verlauf bis zum Laufzeitende. Den Vertrag erfassen Sie einmal. Kommt später eine Sondertilgung, eine Aussetzung oder ein neuer Zinssatz dazu, tragen Sie diese Abweichung vom Tilgungsplan nach, und der Plan wird neu berechnet. Nach diesen Zahlen fragen Kreditgeber als Erstes.

  • Zins- und Tilgungsplan je Vertrag, fällige Restschulden getrennt ausgewiesen
  • Fest oder variabel verzinst, mit Zinskurve und dem Anteil, den Swaps absichern
  • Zahlungstermine je Gegenpartei mit Tilgung, Zinsen und Auszahlung, also was wann über das Konto fließt
  • Übernahme in den Finanzplan: Zinsen in die Plan-GuV, Auszahlungen und Tilgungen in die Planbilanz, alle Zahlungen in die Liquiditätsvorschau

Abbildung: Restschuld je Vertrag und Jahr, einschließlich der noch nicht ausgezahlten Kredite
Chart: Restschuld je Kreditgeber gestapelt, Ø Zinssatz an der rechten Achse

Steuern

ReportNow! rechnet Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer je Gesellschaft und Jahr aus dem Ergebnis vor Steuern, im Ist wie in der Planung, mit Verlustvorträgen und Mindestbesteuerung. Die Vorauszahlungen richten sich nach dem Vorjahr, und die volle Steuer kommt oft erst mit dem Bescheid. Deshalb zeigt der Bericht neben der Steuer auch, wann sie gezahlt wird. Die Umsatzsteuer geht als Zahllast mit ihren Terminen in die Liquiditätsplanung.

  • Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer je Gesellschaft, mit Hebesatz und getrennten Verlustvorträgen
  • Hinzurechnung der Zinsen nach § 8 Nr. 1 GewStG aus den erfassten Darlehen
  • Zahlungstermine: Vorauszahlungen, Abschlusszahlung und Umsatzsteuer-Voranmeldungen, auch mit Dauerfristverlängerung
  • Übernahme in den Finanzplan: Steueraufwand in die Plan-GuV, Zahlungen in die Planbilanz

Abbildung: Ertragsteuern 2025 aus dem Ist und 2026 aus dem Forecast, vom Ergebnis vor Steuern bis zur Steuer gesamt

Gemeinsame Bedienung

Was in den Berichten gleich funktioniert.

Zeitraum, Verdichtung, Zahlenformat und Drill-down bedienen Sie im Finanz-, Vertriebs- und Personalbericht auf dieselbe Weise. Kennen Sie einen davon, brauchen Sie für die anderen keine eigene Schulung.

Monat, Quartal, Jahr

Quartale und Jahre bildet der Browser aus den Monatswerten. Eine Quartalsspalte klappen Sie deshalb ohne Wartezeit zu Monaten auf. Die Verdichtung folgt der Art der Zahl: Die GuV summiert, die Bilanz zeigt den Stand am Stichtag, die Kopfzahl den letzten Monat.

Eine Gesellschaft oder der Konzern

Mit der Auswahl „Konzern (alle)“ rechnet ReportNow! in einer Abfrage über alle Gesellschaften, ohne Einzelberichte zusammenzukopieren. Im Vertriebsbericht wird der Innenumsatz dabei eliminiert und mit Betrag und Gegenpartei ausgewiesen. Voraussetzung ist, dass unter Stammdaten › Gesellschaften eingetragen ist, unter welchem Kundennamen jede Gesellschaft bei den anderen geführt wird. In der GuV wird der Innenumsatz nur herausgerechnet, wenn Sie „Umsatz aus: Vertriebsbericht“ wählen.

Aufklappen bis zur Buchung

In GuV und Bilanz klappen Sie eine Position über Konto und Kostenstelle bis zur einzelnen Buchung auf, sofern Buchungen eingelesen sind. Im Vertriebsbericht geht es bis zur Rechnungsposition, im Personalbericht bis zur Person. Die nächste Ebene erscheint wahlweise in der Zeile oder als eigene Tabelle. Wenn Sie eine Zahl anzweifeln, sehen Sie so nach, woraus sie besteht.

Gegenproben im Bericht

Bilanzprobe und Kapitalflussprobe stehen direkt unter der Tabelle des Finanzberichts. Die Abstimmung der Lohndaten mit dem Personalaufwand der GuV finden Sie unter Personal › Bericht › Abstimmung.

Deutsch und Englisch

Die Oberfläche lässt sich auf Englisch umschalten, Zahlen und Datumsangaben folgen dann der englischen Schreibweise. Für den Bericht an einen internationalen Gesellschafter brauchen Sie keine zweite Mappe.

Plan neben Ist

Im Finanz-, Vertriebs- und Personalbericht stehen beliebig viele Planungsvarianten neben dem Ist, mit Abweichung absolut und in Prozent, bei Quoten in Prozentpunkten. Ist und Plan werden dabei nie addiert.

Welchen Bericht brauchen Sie zuerst?

Sagen Sie es uns im Termin, oder schreiben Sie es vorher in den kurzen Fragebogen, den Sie nach der Buchung ausfüllen können. Dann richten wir die 30 Minuten darauf aus und zeigen keine Standardtour.